Vor Ort aktiv

Unsere Mitglieder stammen aus allen Gemeindeteilen Riederings. Wir vertreten so gu wie alle Alters- und Berufsgruppen und sind in zahlreichen Vereinen und sozialen Einrichtungen aktiv. Der Ortsverein ist u.a. Mitglied beim Sozialwerk Simssee e.V.

Falls es bei Ihnen vor Ort zu einem bestimmten Thema "brennen" sollte: Wir nehmen uns gerne aller Anliegen im gesamten Gemeindegebiet an!

Sommerfest: Feiern, Lachen und politische Gespräche in Heft

Auch 2015 konnte die Riederinger SPD wieder zahlreiche Gäste bei ihrem traditionellen Sommerfest auf Gut Heft begrüßen. Über 50 Teilnehmer fanden de Weg zu SPD-Urgestein Hans Arnold (ehem. Referent von Willy Brandt und Botschafter der BRD) der uns freundlicherweise wieder seinen Hof für unser Fest zur Verfügung gestellt hatte.

Bei bester Bewirtung herrschte viel gute Laune und auch das eine oder andere politische Gespräch kam nicht zu kurz. Neben zahlreichen Parteifreunden aus unseren Nachbargemeinden von Prutting bis Prien waren auch Kreisvorsitzende Alexandra Burgmaier und die Rosenheimer SPD-Vorsitzende Elisabeth Jordan zu Gast. Besonders freuten wir uns natürlich über den Besuch der Rosenheimer Europaabgeordneten Maria Noichl, die gerade "brüssel-frei" hatte und sich den Besuch der Riederinger nicht nehmen ließ.

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Wanderung um den Tinninger See: SPD informiert sich über aktuelle Themen

Unter Leitung von Gemeinderat Karl Rothmayer unternahmen die Mitglieder der Riederinger SPD eine Wanderung vom Rathaus um den Tinninger See.

Zunächst wurden die aktuell aufgestellten Container für den Kindergarten besichtigt - kein schöner Anblick, aber zweckmäßig und damit eine gute Lösung, fanden die Mitglieder. Mit dem Neubau werden die Kinder wunderbar und fast mitten im Grünen untergebracht sein.

Anschließend ging es um den Tinninger See, einen der schönsten Orte am Alpenrand. Besonders zauberhaft sind die Eindrücke am Nordufer, wo der Weg teilweise dschungelhafte Züge annimmt, ehe man Richtung Gögging den Wald verlässt. Zum Schluss wurde der neu gestaltete Badeplatz besichtigt. Karl Rothmayer erklärte die von der Gemeinde durchgeführten Maßnahmen, die besonders den Aufenthalt für Kinder angenehmer gestalten. Aber auch den befestigten und damit leichteren Einstieg ins Wasser werden viele Badegäste zu schätzen wissen. Schließlich wurde noch der überbaute Kiosk besichtigt, der heuer nicht mehr fertig gestellt werden konnte. Ab 2015 wird hier jedoch bewirtet, die Gemeinde hat einen entsprechenden Pachtvertrag zu guten Konditionen geschlossen. Der Umbau mit Toiletten, Umkleiden und Bewirtung fand großen Anklang bei den Besuchern, er fügt sich harmonisch in den Badeplatz ein und führt zu einer deutlichen Qualitätssteigerung für die Badegäste.

Tinninger See Besichtigung Kiosk

Biogasanlage in Irnkam: Ein Vorzeigeprojekt für die Gemeinde

Sind Biogasanlagen wirklich ein sinnvoller Beitrag zur Energiewende? „Wenn sie so konzipiert sind wie in Irnkam: eindeutig ja“, stellt die SPD Riedering nach einem Besuch der mittlerweile in Betrieb gegangenen Biogasanlage in Irnkam mit voller Begeisterung fest.

Wir erinnern uns: Nur gegen erhebliche Widerstände konnten die privaten Betreiber um die Ingenieure Andreas und Josef Rupp die Anlage errichten. Die Mehrheit des Gemeinderates lehnte eine Genehmigung ab, obwohl vom Landratsamt die Genehmigungsfähigkeit festgestellt war. Schließlich wurde sogar der Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags angerufen, um die Anlage zu verhindern - glücklicherweise erfolglos. "Ich habe das Projekt von Anfang an sinnvoll gefunden und die vorgetragenen Bedenken für unbegründet gehalten", stellt Gemeinderat Karl Rothmayer fest, der das politische Theater um dieses Projekt als einen der Tiefpunkte der Gemeinderatsarbeit der vergangenen Wahlperiode bezeichnet.

Befürchtet worden war vor allem eine erhöhte Belastung des nahe gelegenen Simssees – was sich jedoch angesichts des innovativen Konzepts der Anlage als unbegründet erweist. Gefüttert wird die Anlage nämlich nicht mit Mais, sondern überwiegend mit Gülle und Festmist sowie Zwischenfrüchten und Grassilage. Das Material kommt zu über 75% aus dem Ort und im übrigen von Lieferanten aus einem Radius von neun Kilometern. Durch das innovative Ring-in-Ring-System könnten die Stoffe besonders sorgfältig abgebaut und als nahezu keimfreies Gärsubstrat umweltschonend wieder ausgebracht werden. Mit einer Leistung von 191 kW versorgt die Anlage mittlerweile vier Bauernhöfe und vier Wohnhäuser mit Wärme, zusätzlich wird Strom für etwa 350 Haushalte in das öffentliche Netz eingespeist. Über eigens verlegte Leitungen werden Haushalte in Irnkam und Schralling mit Wärme versorgt. Etwa 1,25 Mio. Euro haben die Betreiber bisher in die Anlage investiert, einschließlich der Anschaffung eines zweiten Motors zur Sicherstellung der Versorgungsstabilität während der Übergangs- und Wintermonate.

„Besser kann man es nicht machen“, freuen sich unsere SPD-Gemeinderäte über das gelungene Projekt. "Wir werden uns weiterhin mit unserer Stimme im Gemeinderat für die Weiterentwicklung dieses Projekts einsetzen", versprechen Karl Rothmayer und Wolfgang Pilger.

Besuch der Biogasanlage in Irnkam
  • Erläuterungen vom Fachmann: Andreas Rupp (re.) mit Ortsvorsitzendem Franz Krutzenbichler und Gemeinderäten Wolfgang Pilger und Karl Rothmayer beim Besuch der Riederinger SPD